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24.01.2013 - KamerunKAMERUN: MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BLEIBEN STRAFLOS



Menschen in Kamerun sind immer wieder mit der Einschränkung ihrer Meinungs- und Versammlungsfreiheit konfrontiert. Dramatisch überfüllte Gefängnisse, willkürliche Verhaftungen und Folter von Regierungskritikern sind im kamerunischen Rechtssystem allgegenwärtig. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in dem neu veröffentlichten Bericht "Republic of Cameroon. Make human Rights a reality".  [...mehr]
 

08.01.2013 - KamerunKamerun: Die Freisprechung von "schwulen" Männern, die verhaftet wurden, weil sie Frauenkleider trugen, zeigt Diskriminierung auf



Die Freisprechung von zwei kamerunischen Männern, die wegen "schwulem Aussehen" - sie trugen Frauenkleider- verhaftet wurden, entlarvt die systematische Diskriminierung gegen Menschen in Kamerun, die als Homoexuelle wahrgenommen werden, so Amnesty International heute, als die Urteile der beiden Männer durch ein Berufungsverfahren aufgehoben wurden.  [...mehr]
 

19.12.2012 - UgandaLGBT IN UGANDA: GESETZ NICHT EINGEBRACHT



Das Parlament in Uganda hat den Entwurf für ein Anti-Homosexuellengesetz vor der Sitzungspause über Weihnachten und Neujahr nicht eingebracht. Es wird davon ausgegangen, dass das Parlament frühestens im Februar 2013 wieder tagen wird.  [...mehr]
 

17.12.2012 - KamerunBerufungsgericht in Kamerun hält Urteilsspruch von drei Jahren Gefängnis für ‚homosexuelles Verhalten’ aufrecht



Ein Berufungsgericht in Kamerun hielt gestern einen Urteilsspruch von drei Jahren Gefängnis gegen einen Mann aufrecht, der des ‚homosexuellen Verhaltens’ für schuldig befunden worden war.  [...mehr]
 

05.11.2012 - MalawiEin historischer Schritt nach vorne: Aufhebung der Anti-Homosexualitätsgesetze in Malawi




Das heutige Statement von Malawis Justizminister besagt, dass Gesetze, die gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr kriminalisieren, aufgehoben werden als Folge einer in der Schwebe hängenden Entscheidung darüber, ob die Außerkraftsetzung einen historischen Schritt im Kampf gegen Diskriminierung im Land darstellt oder nicht.  [...mehr]
 

17.08.2012 - SimbabweZimbabwe: Einhalt für polizeiliche Einschüchterung von LGBTI Aktivisten



Die Obrigkeiten Zimbabwes müssen sofort die polizeilichen Drangsalierungen und Einschüchterungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Menschen stoppen, sagte heute Amnesty International.  [...mehr]
 

20.06.2012 - UgandaUganda und homosexuelle Handlungen


Die Stimmung unter den LGBT-Aktivist_innen in Uganda ist angespannt. Zum wiederholten Male steht im ugandischen Parlament ein Gesetzentwurf für ein „Anti-Homosexualitäts-Gesetz“ auf der Tagesordnung. Als der Antrag im Februar 2012 verlesen wird, bricht Jubel und große Unruhe unter den Abgeordneten aus.  [...mehr]
 

17.05.2012 - SüdafrikaAfrika: Beende die Diskriminierung von LGBTI Menschen am Internationalen Tag gegen Homophobie!


"Es ist zutiefst beunruhigend, dass Menschen im Jahr 2012 immer noch aufgrund ihrer wahren oder wahrgenommenen sexuellen Orientierung oder Gender Identität verfolgt werden.“
Erwin van der Borght, Amnesty Internationals Afrika-Direktor  [...mehr]
 

01.04.2012 - KamerunFreiheit für Jean Claude Roger Mbede!


Wie Berliner Gruppen der deutschen Sektion von Amnesty International homosexuelle Menschen in Kamerun unterstützen  [...mehr]
 

05.03.2012 - KamerunKamerun muss das Gesetz, das homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, aufheben


Die Regierung Kameruns muss das Gesetz aufheben, das einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Strafe stellt, sagte Amnesty International und forderte die Freilassung der Personen, die derzeit wegen Homosexualität im Gefängnis sind.  [...mehr]
 

28.02.2012 - KamerunMahnwache für Roger Mbede: Auch nach Briefmarathon demonstriert Amnesty für Einzelfälle


Der Briefmarathon war ein großer Erfolg. Dennoch lässt der Amnesty-Bezirk Berlin-Brandenburg nicht locker und setzt sich weiterhin für die Einzelfälle ein – ganz nach dem Motto: „Nach dem Ziel ist vor dem Ziel.“  [...mehr]
 

14.02.2012 - UgandaUganda: Regierung veranstaltet Razzia bei Workshop zu LGBT-Rechten


“Dies ist ein empörender Versuch, legale und friedliche Aktivitäten von Menschenrechtsaktivisten in Uganda zu verhindern.”
Salil Shetty, Amnesty International’s Secretary General  [...mehr]
 

01.02.2012 - KamerunDer Kampf für die Rechte von Lesben und Schwulen in Kamerun


Im April 2011 wurde der 32-jährige Student Jean Claude Roger Mbede wegen Homosexualität und versuchten homosexueller Handlungen von einem Gericht in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Seine Rechtsanwältin Alice Nkom legte noch im Mai desselben Jahres gegen das Urteil Rechts­mittel ein, im Februar 2012 wird es in dem Fall zu einer Neuanhörung kommen.  [...mehr]
 

05.01.2012 - KamerunDIE SITUATION VON HOMOSEXUELLEN IN KAMERUN


FESTNAHMEN, STRAFRECHTLICHE VERFOLGUNGEN UND VERURTEILUNGEN VON VERMEINTLICHEN "HOMOSEXUELLEN"

Kamerun erfährt in den letzten Monaten eine Welle von Festnahmen, strafrechtlichen Verfolgungen und Verurteilungen von vermeintlichen "Homosexuellen" nach Abschnitt 347a des kamerunischen Strafgesetzbuchs, das gleichgeschlechtliche einvernehmliche Handlungen nicht aber Homosexualität an sich unter Strafe stellt. In den meisten Fällen sind junge Männer betroffen. Zurzeit verbüßen mindestens drei Männer, die aufgrund dieses Gesetzes verurteilt wurden drei bzw. fünfjährige Haftstrafen in Kondengui, dem Zentralgefängnis der Hauptstadt Yaoundé. Ebendort befinden sich mindestens vier weitere Personen in Haft, die im Juli und August 2011 festgenommen wurden und die noch auf ihre Anklage oder ihr Gerichtsverfahren nach Abschnitt 347a warten. Mindestens drei weitere Menschen konnten mit Hilfe ihrer AnwältInnnen wieder frei kommen.  [...mehr]
 

06.12.2011 - NigeriaAmnesty International ermahnt Nigeria, den Gesetzentwurf zum Verbot gleichgeschlechtlicher Beziehungen zu stoppen.


“Das Repräsentantenhaus Nigerias soll Führungsqualitäten zeigen und die Rechte Aller in Nigeria hochhalten, indem es diesen abscheulichen Gesetzentwurf ablehnt.“

Erwin van der Borght, Direktor des Afrikaprogramms von Amnesty International

Amnesty International hat heute erneut die nigerianischen Behörden dazu aufgerufen, ein drastisches Gesetz zu kassieren, das im Falle seines Inkrafttretens Grundrechte angreifen und Beziehungen zwischen Personen des gleichen Geschlechts kriminalisieren würde.

Der Senat Nigerias verabschiedete heute ein “Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe”. Es wird nun dem Repräsentantenhaus zur Billigung vorgelegt, danach wird es an den Präsidenten weitergeleitet.  [...mehr]
 

02.12.2011 - UgandaDer Hass auf die Liebe


In Uganda fürchten Lesben, Schwule und Transgender-­Personen um ihr Leben. Während einige Politiker am liebsten die Todesstrafe für Homosexuelle einführen würden, versuchen diese, trotz der alltäglichen Diskriminierung ihr Leben zu gestalten. Unterstützung erhalten sie von einer Handvoll Aktivisten – und einem anglikanischen Bischof.  [...mehr]
 

01.12.2011 - KamerunDein Brief kann Leben retten: Jean-Claude Roger Mbede


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28.11.2011 - KamerunBriefmarathon 2011: Dein Brief kann Leben retten - auch für den Kameruner Jean Claude Roger Mbede


Wie jedes Jahr schreiben weltweit zum Internationalen Tag der Menschenrechte beim Briefmarathon von Amnesty International die Teilnehmer_innen in vielen Ländern Briefe für Menschen in Gefahr - dieses Jahr auch für einen wegen „Homosexualität und versuchter homosexueller Handlungen“ zu 3 Jahren Haft verurteilten Kameruner.  [...mehr]
 

27.11.2011 - KamerunKamerun: Die wegen vermeintlicher homosexueller Handlungen zu Gefängnisstrafen verurteilten Männer müssen freigelassen werden


AI Index: PRE01/590/2011

Die Regierungsbehörden Kameruns müssen unverzüglich zwei Männer freilassen, die ein Gericht in Yaoundé wegen homosexueller Handlungen zu fünf Jahren Gefängnisstrafe verurteilt hat, erklärte Amnesty International heute.

Ein dritter Mann wurde in Abwesenheit verurteilt. Er war auf Kaution vorläufig entlassen worden und nicht mehr vor Gericht erschienen. Alle Drei waren im Juli festgenommen worden. Nach Aussagen der Polizei wurden sie bei sexuellen Handlungen in einem Auto überrascht.  [...mehr]
 

01.11.2011 - UgandaUganda: LGBT-Aktivistin erhält Menschenrechtspreis


Kasha Jacqueline Nabagesera erhält den Martin Ennals Award for Human Rights Defenders 2011. Die Auszeichnung gilt ihrem furchtlosen Einsatz für die Rechte der homosexuellen, bisexuellen und Transgender-Gemeinschaften in ihrem Land.  [...mehr]
 

25.07.2011 - GhanaGhana: Regierungsminister muss seine Forderungen nach der Verhaftung schwuler Männer und lesbischer Frauen zurücknehmen


Amnesty International verurteilt die Äußerungen von Paul Evans Aidoo, Minister in der Westregion Ghanas, der jüngst die Verhaftung aller schwulen Männer und lesbischen Frauen im Land gefordert hatte. Amnesty International fordert die Aufhebung der Gesetzgebung Ghanas, die die Verhaftung, Internierung, Verfolgung und Bestrafung von Menschen nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität nach sich ziehen könnte.  [...mehr]
 

16.05.2011 - UgandaUganda: LGBT-GESETZ VORERST GESTOPPT


UA-134/2011-1
Index:AFR 54/014/2011
13. Mai 2011

LGBT in UGANDA
Das Anti-Homosexuellengesetz ist nicht verabschiedet worden. Das Parlament in Uganda schloss die Sitzungsperiode am 13. Mai ab, ohne den Gesetzentwurf diskutiert zu haben.  [...mehr]
 

29.05.2010 - MalawiPräsident begnadigt verurteiltes Paar


Kapstadt/Lilongwe (dpa) - Malawis Präsident Bingu wa Mutharika hat
ein zu langer Haft verurteiltes schwules Paar begnadigt.  [...mehr]
 

01.05.2010 - UgandaLesben und Schwule in Uganda fürchten neue Repressalien


Ein neuer Gesetzentwurf in Uganda für ein so genanntes „Anti-Homosexualität-Gesetz“ fordert eine lebenslängliche Haftstrafe für homosexuelle Handlungen. Für bestimmte Fälle, z.B. bei Personen, die HIV-positiv sind, fordert der Entwurf die Todesstrafe. Amnesty International hat den Entwurf scharf kritisiert. Claudia Körner, Mitglied der Mersi-Gruppe, war im Oktober 2009 in Uganda und sprach mit den AktivistInnen vor Ort.  [...mehr]
 
Foto: zwei Aktivisten von SMUG in ihrem B�ro: Frank Mugisha und Pepe Onziema, ©Nine Jane

11.11.2009 - UgandaSogenanntes "Anti-Homosexualität Gesetz" in Uganda fordert drastische Strafen


Ein neuer Gesetzentwurf in Uganda für ein sogenanntes "Anti-Homosexualität Gesetz" fordert eine lebenslängliche Haftstrafe für homosexuelle Handlungen. Für bestimmte Fälle, z.B. bei Personen die HIV-positiv sind, fordert der Entwurf die Todesstrafe. Amnesty International hat den Entwurf scharf kritisiert.  [...mehr]
 
Zeichnung des früheren Insassen Arthur Judah Angel aus dem Enugu-Gefängnis in Nigeria

16.02.2009 - NigeriaNigeria: Der Gesetzesentwurf zur gleichgeschlechtlichen Ehe verletzt die Verfassung


Amnesty International, Human Rights Watch, das Nigerian Bar Association Human Rights Institute sowie nigerianische Menschenrechtsorganisationen sind über den der nigerianischen Nationalversammlung vorliegenden Gesetzesentwurf “Same Gender Marriage (Prohibition) Bill” tief besorgt.  [...mehr]
 

01.11.2008 - ÄgyptenSerie von Verhaftungen in Ägypten


Amnesty international beobachtet seit Oktober 2007 in Ägypten eine Serie von Verhaftungen von Personen, die HIV-infiziert sind oder verdächtigt werden, dies zu sein. 12 Männer wurden in diesem Jahr vor Gericht gestellt, neun davon zu ein bis drei Jahren Gefängnis wegen "gewohnheitsmäßiger Unzucht" verurteilt, die anderen drei freigesprochen; die neun Männer befinden sich seitdem in Haft, die Urteile wurden in zweiter Instanz bekräftigt.  [...mehr]
 

01.09.2008 - UgandaFreilassung der festgenommenen Menschenrechtsverteidiger aus Uganda


Am 17. September wurden Oundo George und Kiiza Brenda freigelassen, weitere Informationen auf englisch:  [...mehr]
 

01.12.2007 - UgandaLet us live in peace! – Kontroverse Flucht nach vorne in Uganda


„Heute gehen wir an die Öffentlichkeit, um allen, die täglich in unserem Land diskriminiert werden, ein Gesicht zu geben.“ Es ist ein Novum in der Geschichte Ugandas: die LGBT-Gruppe Sexual Minorities Uganda (SMUG) hat sich am 16. August 2007 mit der Forderung nach Gleichbehandlung an die Öffentlichkeit gerichtet.
In einer Pressekonferenz berichtete die Vorsitzende der Organisation Victor Juliet Mukasa ausführlich über Diskriminierung an Lesben, Schwulen und Transgender in Uganda.  [...mehr]
 

14.09.2007 - SüdafrikaTrauer am Kap der Guten Hoffnung


Die Mordserie gegen schwarze lesbische Aktivistinnen in Südafrika reißt nicht ab

Südafrika hat eine der modernsten Verfassungen der Welt und ist das einzige Land auf dem afrikanischen Kontinent, das die Rechte von sexuellen Minderheiten schützt. Doch die queer community am Kap der Guten Hoffnung erlebt nicht nur Happy Endings, denn selbst die liberalsten Gesetze können homophobe Gewalttaten nicht verhindern. Nach dem brutalen Mord an Sizakele Sigasa (34) und ihrer Freundin Salome Masooa (23) herrscht große Trauer, nicht nur in der queer community.  [...mehr]
 

02.12.2006 - UgandaHetzkampagnen gegen Homosexuelle in Uganda


Im Sommer 2006 hat die feindliche Stimmung gegenüber Homosexuellen in Uganda einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht. Am 8. August 2006 veröffentlichte die mit wiederholten homophoben Äußerungen auffallende Tageszeitung Red Pepper eine Liste mit 45 Namen vermeintlicher homosexueller Männer.  [...mehr]
 

01.12.2006 - Kamerun„Wir müssen hier weg!“


Interview zur Festnahme eines schwulen deutsch-kamerunischen Paares in Kamerun im Sommer 2006  [...mehr]
 

13.07.2006 - KamerunVerhaftung eines schwulen deutsch-kamerunischen Paares im Norden Kameruns


Am 26. Juni 2006 wurden in der Stadt Ngaoundere in Nordkamerun ein Deutscher und ein Kameruner verhaftet, nachdem sie um 6 Uhr morgens ein Hotel in Richtung des Busbahnhofes verlassen wollten.  [...mehr]
 

12.07.2006 - Kamerunurgent action zu Kamerun


Acht Männer und ein 17-jähriger Jugendlicher standen im Frühjahr 2006 unter der Anklage, homosexuelle Handlungen begangen zu haben, vor Gericht.  [...mehr]
 

12.07.2006 - NigeriaNigeria: Neuer Gesetzesentwurf verschärft die Kriminalisierung von Homosexuellen


Der nigerianische Justizminister Bayo Ojo hat am 19. Januar 2006 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der sowohl die Beziehung oder Heirat zwischen Personen des gleichen Geschlechts unter Strafe stellt, als auch jede Art der Förderung oder Unterstützung der Rechte von Lesben und Schwulen (siehe: AI - Nigeria: Same Sex Bill Negates Nigeria’s Obligations to Fundamental Human Rights – AI Index AFR 44/013/2006).  [...mehr]
 

18.11.2005 - UgandaZwischen Emanzipation und Verfolgung: Homosexuelle in Uganda


Homosexualität ist in vielen Ländern Afrikas in hohem Maße geächtet. Einen großen Beitrag zu der vernichtenden öffentlichen Meinung leisten die einheimischen Medien, die ein verzerrtes, absurdes Bild der Homosexualität darstellen. Dennoch hat sich in Uganda am Rande der Legalität eine homosexuelle Subkultur etabliert, die emanzipiert unabhängige Wege sucht und nach Gleichberechtigung strebt.  [...mehr]
 

01.06.2005 - ÄgyptenSuper Special: Ägypten ab 99,- Euro
(Unterkunft im Tora-Gefängnis)


„Super Special: Ägypten ab 99,- Euro oder auch ganz kostenlos. Leistungen: 1 - 5 Jahre Unterkunft im Tora-Gefängnis in Kairo, Vollpension (dürftig), Zwangsarbeit mit gelegentlicher Misshandlung. Einzige Bedingung: Sie müssen schwul oder lesbisch sein.“  [...mehr]
 

01.09.2003 - ÄgyptenHoffnungsschimmer in Ägypten?


Mit Freisprüchen für elf Personen, die der "gewohnheitsmäßigen Unzucht" angeklagt und in erster Instanz zu einem bis dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden waren, endete ein Berufungsprozess in Giza/Ägypten am 19.Juli 2003.  [...mehr]
 

01.05.2003 - SenegalHomosexuelle Männer und AIDS im Senegal


Vor drei Jahren wurde im Senegal (Westafrika) ein Homosexuellenverband namens AND LIGEEY gegründet. AND LIGEEY hat inzwischen mehr als 300 Mitglieder, kann aber nach wie vor nur im Untergrund agieren, da im muslimischen Senegal Homosexualität rechtlich als "Akt wider die Natur" gilt (Artikel 319, Paragraph 3 des Strafgesetzbuches (Code Penal) in der Fassung des Gesetzes Nr. 66-16 vom 12. Februar 1966) und ein bis fünf Jahre Haft vorgesehen sind.  [...mehr]
 

01.09.2002 - ÄgyptenFarce am Nil


Das Verfahren gegen 52 Männer wegen Unzucht in Ägypten nimmt immer groteskere Züge an  [...mehr]
 

01.09.2002 - ÄgyptenDer Pharao vom Main


Sommeraktivitäten von MeRSI-Frankfurt

Das Küken unter den örtlichen MeRSI-Gruppen hat sich wacker geschlagen. MeRSI Frankfurt gibt es zwar gerade mal seit einem knappen Jahr, die Gruppe war aber gleich auf vier Sommerevents mit Aktionen und Infostand vertreten, nämlich bei den CSDs Wiesbaden und Frankfurt sowie bei zwei Sommerfesten, dem Leipzigerstrassenfest in Frankfurt und dem Stadtfest Gießen. Trotz zeitweise recht unfreundlicher Witterung erfreute sich der Stand in Wiesbaden regen Zuspruchs.  [...mehr]
 

01.09.2001 - ÄgyptenAnklage vor dem Staatsgericht - Revision ausgeschlossen


Wie bereits vor einiger Zeit bekannt wurde, sind im April des Jahres 52 Männer verhaftet worden, die sich in Kairo auf einer Bootdisco aufhielten, die als Treffpukt für schwule Ägypter bekannt war.  [...mehr]
 

01.09.2000 - Namibia Büros der “Sisters of Namibia” gestürmt


Eine Woche nachdem der namibische Präsident, Sam Nujoba, massive Verbalattacken gegen Lesben und Schwule vorgebracht hat, wurden die Büros der “Sisters of Namibia” gestürmt, sämtliche Computer zerstört und aktenordner vernichtet.  [...mehr]
 

01.06.2000 - SimbabweInterview mit Tsi Tsi Tiripano (ai-Journal 06/2000)


Mit Gewalt und Medizin gegen Homosexualität
Im April besuchte die Menschenrechtlerin Tsi Tsi Tiripano (Pseudonym) im Rahmen einer weltweiten Vortrags- und Informationsreise die deutsche Sektion von amnesty international.  [...mehr]
 

01.03.2000 - UgandaMuseveni hetzt gegen Homosexuelle


Kurz nachdem ugandische Zeitungen im September 1999 von einer schwulen Hochzeit in der Hauptstadt Kampala berichtet hatten, ordnete Präsident Yoweri Museveni an, alle Schwulen und Lesben festzunehmen und vor Gericht zu stellen. Der Sicherheitsminister forderte deren Steinigung.
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01.12.1999 - NamibiaSWAPO-Frauenrat/Namibia gegen Diskussion


Der Frauenrat der regierenden SWAPO in Namibia hat es abglehnt, sich auf Initiative einer lokalen Frauen- rechtsgruppe mit dem Thema „Sexuelle Orientierung“ auseinandersetzen.  [...mehr]
 

01.12.1999 - SimbabweGALZ versucht Schutz in die Verfassung zu schreiben


Harare: Keith Goddard, Programmkoordinator von Gays and Lesbians of Simbabwe (GALZ), ermahnte die Kommission, die für Simbabwe eine neue Verfassung vorbereiten soll, daß sie akzeptieren soll, daß Schwule und Lesben existieren.  [...mehr]
 

01.12.1998 - SimbabweZwillinge?


Im Lauf unserer Kampagne zur Verteidigung der GALZ (Gays and Lesbians of Zimbabwe) und ihres Programm-Manager Keith Goddard hat unser Regionalkontakt in München in einem Anschreiben an den Bürgermeister unter Hinweis auf die bestehende Städtepartnerschaft zwischen der simbabwischen Hauptstadt Harare und München auf die Verfolgung von Lesben und Schwulen in Simbabwe hingewiesen.  [...mehr]
 

01.12.1998 - SimbabweWorld Council of Churches (cms)


Das World Council of Churches (Weltkirchenratstagung / WKT) findet in Harare (Simbabwe) vom 3. -14. Dezember statt.  [...mehr]
 

01.12.1998 - SüdafrikaVerzögerte Gleichheit heißt negierte Gleichheit


In einer wahrscheinlich bahnbrechenden Entscheidung hat das Verfassungsgericht Südafrikas ein Urteil über Gesetze gefällt, die gleichgeschlechtliche Handlungen kriminalisieren. Zackie Achmat von der Südafrikanischen National Coalition for Gay and Lesbian Equality.(NCGLE) hat hierzu den folgenden Kommentar geschrieben.  [...mehr]
 

01.10.1998 - SimbabweGALZ unter Druck


Der Aktivist für Menschenrechte und Bürgerrechtler für schwullesbische Belange Keith Goddard ist angeklagt worden sich homosexuell betätigt zu haben. Amnesty International hält dies für einen Vorwand, um seine rechtlich zulässigen Aktivitäten als Initiator von Kampagnen für schwullesbische Bürger- und Menschenrechte zu unterbinden.  [...mehr]
 

01.06.1998 - SüdafrikaHomosexualtät entkriminalisiert


In Süd-Afrika wurde der letzte Schritt zur endgültigen Entkriminalisierung von Homosexualität vollzogen.  [...mehr]
 

Aktionen

15.05.2013 - SambiaUrgent Action: Sambia: Männer unter Vorwurf der Homosexualität inhaftiert


In Sambia wurden zwei junge Männer unter dem Vorwurf, „entgegen der natürlichen Ordnung“ eine sexuelle Beziehung unterhalten zu haben, festgenommen. Die Freilassung gegen Kaution wurde ihnen verweigert und sie befinden sich in Erwartung eines Verfahrens in Haft. Die Männer mussten gegen ihren Willen Untersuchungen im Analbereich über sich ergehen lassen.
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28.02.2013 - SüdafrikaHassmord an Aktivistin in Südafrika: Weitere Aktionen!


Nachdem die südafrikanischen Behörden erste Reaktionen auf die Proteste von Amnesty International und anderer NGOs gezeigt haben, sind weitere Aktionen gegen die Hassmorde an LGBTI in Südafrika gestartet.  [...mehr]
 

26.11.2012 - UgandaLGBT-MENSCHEN in UGANDA


Das Parlament in Uganda bereitet die Debatte über einen Gesetzentwurf vor, der die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern stärker im Gesetz verankert.  [...mehr]
 

22.09.2012 - KamerunKamerun: Verfolgung Homosexueller nimmt dramatisch zu


Seit vielen Monaten setzt sich Amnesty International für Jean-Claude Mbede in Kamerun ein, nun auch für weitere Gefangene, die sich aufgrund ihrer (vermuteten) sexuellen Orientierung oder Identität in Haft befinden.  [...mehr]
 

01.08.2012 - SüdafrikaSüdafrika: LGBTI­‐Aktivistin ermordet


Am 24. April 2011 wurde Noxolo Nogwaza im Township KwaThema brutal ermordet. Die 24-Jährige war aktives Mitglied der Organisation Ekurhuleni Pride Organizing Committee (EPOC), die für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersex (LGBTI) eintritt.  [...mehr]
 

18.02.2012 - UgandaUganda: LGBT-FEINDLICHER GESETZENTWURF


UA-040/2012
Index: AFR 59/001/2012

Ein Gesetzentwurf, der die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen stärker im Gesetz verankert, liegt nun erneut dem ugandischen Parlament vor. Nach der Parlamentsdebatte könnte es schon kommenden Monat als Gesetz verabschiedet werden.

Seit dem 7. Februar liegt das LGBT-feindliche Gesetz erneut dem ugandischen Parlament vor. Im Mai 2011 hatte es aufgrund der Auflösung des ugandischen Parlaments dort nicht mehr diskutiert werden können.  [...mehr]
 

09.12.2011 - KamerunKamerun: FREIHEIT FÜR JEAN-CLAUDE ROGER MBEDE!


Bitte verteilen und unterschreiben Sie die hier bereit gestellte Petition für Jean-Claude Roger Mbede!

Der 31-jährige Student Jean-Claude Roger Mbede verbüßt derzeit eine dreijährige Gefängnisstrafe nur aufgrund seiner mutmaßlichen sexuellen Orientierung. Ihm drohen in Haft schwulenfeindliche Angriffe und Misshandlungen.

Am 2. März 2011 nahmen Angehörige des Verteidigungsministeriums Jean-Claude Roger Mbede bei einem Treffen mit einem männlichen Bekannten fest. Dieser Mann hatte der Polizei zuvor Textnachrichten gezeigt, die er von Jean-Claude Roger Mbede erhalten hatte, und den Beamten mitgeteilt, dass er ihn nun treffen würde.

Nach der Festnahme befand sich Jean-Claude Roger Mbede sieben Tage lang in Gewahrsam, ehe man ihn nach Abschnitt 347bis des Kameruner Strafgesetzbuchs wegen "homosexueller Neigungen" und dem "Versuch, homosexuelle Handlungen zu begehen", anklagte. Am 28. April sprach man ihn schuldig und verurteilte ihn zu drei Jahren Haft.

Er wird zurzeit im Zentralgefängnis von Kondengui festgehalten. Dort sind die Haftbedingungen schlecht, das Gefängnis ist überbelegt, die sanitären Einrichtungen sind unzureichend und das Essen ist mangelhaft.  [...mehr]
 

21.09.2011 - KamerunKAMERUN: Jean-Claude Roger Mbede - Drei Jahre Haft wegen ‚Homosexualität’


Jean-Claude Roger Mbede ist Kameruner, 32 Jahre alt und Student. Am 28. April 2011 fand ihn das zuständige Gericht (Tribunal de Première Instance de Yaoundé) der „Homosexualität und versuchter homosexueller Handlungen“ für schuldig und verurteilte ihn zu drei Jahren Haft. Er verbüßt derzeit seine Strafe in Kondengui, dem Zentralgefängnis der Hauptstadt Yaoundé. Für Amnesty International ist Jean-Claude Roger Mbede ein gewaltloser politischer Gefangener, der allein wegen seiner sexuellen Orientierung in Haft ist.  [...mehr]
 

08.06.2011 - KamerunEILAKTION: Kamerun: HOMOSEXUELL: DREI JAHRE HAFT


UA-166/2011
Index: AFR 17/003/2011
Herr JEAN-CLAUDE ROGER MBEDE

Jean-Claude Roger Mbede ist wegen Homosexualität zu 36 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Homosexualität stellt nach Abschnitt 347a des kamerunischen Strafgesetzbuchs eine Straftat dar. Herr Mbede verbüßt die Strafe derzeit im Zentralgefängnis Kondengui im Yaoundé, der Hauptstadt von Kamerun. Ihm drohen körperliche Übergriffe und andere Formen der grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung aufgrund seiner vermeintlichen oder tatsächlichen sexuellen Orientierung. Amnesty International betrachtet Jean-Claude Roger Mbede als gewaltlosen politischen Gefangenen, der sich lediglich aufgrund seiner sexuellen Orientierung in Haft befindet.  [...mehr]
 

13.05.2011 - UgandaURGENT ACTION: LGBT IN UGANDA: GESETZENTWURF STOPPEN!


UA-134/2011
Index:AFR 59/010/2011

Das Parlament in Uganda bereitet die Debatte über einen Gesetzentwurf vor, der die Diskriminierung und den Hass gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Menschen noch weiter im Gesetz verankern würde. Der als Anti-Homosexuellengesetz bekannte Gesetzentwurf ist seit 2009 anhängig. Es wird befürchtet, dass das Gesetz noch vor dem Ende der jetzigen Parlamentsperiode am 18. Mai oder bereits am 11. Mai verabschiedet werden könnte.  [...mehr]
 

19.05.2010 - MalawiQueeres Paar in Malawi zu 14 Jahren Haft verurteilt!


Das seit Dezember 2009 inhaftierte malawische queere Paar Steven Monjeza und Tiwonge Chimbalanga wurde am 20.Mai 2010 wegen „schwerer sittlicher Verfehlungen“ und „unnatürlicher Praktiken“ zu 14 Jahren Haft verurteilt.  [...mehr]
 

01.05.2009 - KamerunZur Lage Homosexueller in Kamerun


Das Strafgesetzbuch von Kamerun verbietet gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen. Nach Paragraph 347a kann jede Person, die sexuelle Beziehungen zu einer Person des gleichen Geschlechts führt, mit Gefängnisstrafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren und mit einer Geldstrafe zwischen 20.000 und 200.000 CFA Francs (ca. 27 bis 270 €) bestraft werden. Amnesty International betrachtet Personen, die auf dieser Gesetzesgrundlage inhaftiert werden, als politische Gefangene und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung.  [...mehr]
 

15.09.2008 - UgandaDrohende Folter - Uganda


UA-260/2008Index: AFR 59/007/2008
15. September 2008

Transgender und MenschenrechtsverteidigerInnen
OUNDO GEORGE
KIIZA

Oundo George und Kiiza, die sich für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) einsetzen, sind am 10. September 2008 im Dorf Nabweru im Bezirk Wakiso nahe der Hauptstadt Kampala festgenommen worden. Sie befinden sich zurzeit ohne Anklage in der Polizeiwache von Nabweru. Man hat sie nicht innerhalb der verfassungsmäßig vorgeschriebenen 48 Stunden einem Gericht vorgeführt.  [...mehr]
 

08.09.2006 - UgandaUganda: 13 Frauen (Namen liegen amnesty international vor)


Am 8. September 2006 veröffentlichte die ugandische Zeitung „Red Pepper“ eine Liste mit den Namen von 13 Frauen, die lesbisch sein sollen. In Uganda ist Homosexualität ein Straftatbestand, so dass amnesty international befürchtet, eine derartige Behauptung könnte die Frauen in Gefahr bringen. In dem Artikel wurden die Leser aufgefordert, weitere Frauen zu benennen, die sie für lesbisch halten, um das Land von dieser „Todsünde“ zu befreien.  [...mehr]
 

07.03.2006 - KamerunDROHENDE FOLTER UND MISSHANDLUNG
GEWALTLOSE POLITISCHE GEFANGENE
HAFTBEDINGUNGEN


Kamerun: neun Gefangene, darunter ein 17-jähriger Jugendlicher
Acht Männer und ein 17-jähriger Jugendlicher stehen derzeit unter der Anklage, homosexuelle Handlungen begangen zu haben, vor Gericht. Homosexualität stellt auf Grundlage von § 347a des kamerunischen Strafgesetzbuchs einen Straftatbestand dar.  [...mehr]
 

24.01.2002 - ÄgyptenEilaktion - Urgent Action Datum: 24. Januar 2002


DROHENDE FOLTER UND MISSHANDLUNG

Ägypten: fünf Männer
Mindestens fünf Männer sind im Laufe dieses Monats in der südöstlich von Alexandria gelegenen Provinz Buhaira wegen ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Homosexualität inhaftiert worden. amnesty international befürchtet, dass sie in der Haft misshandelt oder gefoltert werden könnten.
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