Aktuell
26.10.2011Behörden in Serbien müssen Maßnahmen ergreifen um homophobe Gewalt zu stoppen
Amnesty International ist tief besorgt über den Überfall auf ein Mitglied der schwul-lesbischen-bisexuellen-und-transgender-Gemeinde (LGBT), der sich im Stadtzentrum Belgrads, Serbien, am 15. Oktober 2011 ereignete.
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08.10.2011 MERSI BEI DEN LESBISCH SCHWULEN FILMTAGEN HAMBURG 2011 – TÜRKEI UND INTERSEX
Bei den 22. Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg vom 18. bis 23.10.2011 präsentiert MERSI Hamburg zwei Programme zum Thema Intersexualität und Türkei.
Im Anschluss an die Filmvorführungen gibt es Diskussionsrunden zum jeweiligen Film bzw. Thema.
Interessierte können sich an beiden Tagen am MERSI-Stand mit aktuellem Info-Material versorgen, an Aktionen teilnehmen oder spenden.
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03.10.2011Verbot des Belgrad-Pride ist ein dunkler Tag für die Menschenrechte in Serbien
Die Entscheidung der serbischen Behörden, den für Sonntag angesetzten Belgrad-Pride zu untersagen, ist ein dunkler Tag für die Menschenrechte, so eine Pressemitteilung von Amnesty International am 30. September.
Der serbische nationale Sicherheitsrat sagte, der Pride könne aufgrund von Drohungen gegen die Sicherheit durch Gruppen des extremen rechten Flügels nicht abgehalten werden. Diese hatten angeblich mit Gewalt und Brandstiftung in der ganzen Stadt gedroht, sollte die Veranstaltung stattfinden.
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20.08.2011DEINE FREIHEIT IST MEINE FREIHEIT
Amnesty International, Das Erste und die Söhne Mannheims starten eine gemeinsame Videoaktion
Ein Leben mit Folter, Todesstrafe, politischen Morden, dem Verschwinden von Menschen: In vielen Ländern der Welt ist das Alltag! Dort gibt es kein Recht auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Selbstbestimmung – ein Recht also auf ein Leben in Freiheit! Seit nunmehr fünfzig Jahren setzt sich Amnesty International deshalb für die Menschenrechte ein.
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19.08.2011PROUDLY AFRICAN & TRANSGENDER A cultural intervention for social justice
Bei der Ausstellung Proudly African & Transgender handelt es sich um eine kulturelle Intervention für gesellschaftliche Gerechtigkeit: Porträts und Beiträge von zehn afrikanischen Trans*aktivist_innen. Die Beteiligten wollten so porträtiert werden, damit weltweit ihre Gesichter gesehen und ihre Stimmen gehört werden. Die Ausstellung ist ein dynamisches Bindeglied zwischen den Porträtierten und den Menschen, die sie in verschiedenen Teilen der Welt sehen.
„Transgeschlechtliche Afrikaner_innen waren lange Zeit zum Schweigen verurteilt. Wir waren unsichtbar - so, als ob wir nicht existieren würden. Heute sprechen viele von uns, wir zeigen unsere Gesichter, wir schreiben und äußern uns offen.
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01.08.2011Indischer Minister bezeichnet Homosexualität als »Krankheit«
Der indische Gesundheitsminister Ghulum Nabi Azad erklärte Anfang Juli auf einer Konferenz in Neu-Delhi, Geschlechtsverkehr zwischen Männern sei »komplett unnatürlich« und eine »Krankheit« aus dem Westen.
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25.07.2011Ghana: Regierungsminister muss seine Forderungen nach der Verhaftung schwuler Männer und lesbischer Frauen zurücknehmen
Amnesty International verurteilt die Äußerungen von Paul Evans Aidoo, Minister in der Westregion Ghanas, der jüngst die Verhaftung aller schwulen Männer und lesbischen Frauen im Land gefordert hatte. Amnesty International fordert die Aufhebung der Gesetzgebung Ghanas, die die Verhaftung, Internierung, Verfolgung und Bestrafung von Menschen nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität nach sich ziehen könnte.
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19.06.2011Bulgarische Behörden müssen Angriff auf Aktivisten für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern untersuchen
Amnesty International
Öffentliche Erklärung
Index: EUR 15/001/2011
Am 18. Juni wurden fünf freiwillige Pride-Helfer, die am Sofia Pride March teilnahmen, von einer Gruppe unbekannter Täter angegriffen. Drei von ihnen erlitten leichtere Verletzungen. Die LGBT-Rechteaktivisten vermuten, dass die Angreifer ihnen folgten, als sie den Pride verließen.
„Dies war offensichtlich ein Hassverbrechen, aber die Polizei ist nicht fähig es als ein solches zu bezeichnen. Das ist das größte Problem“, sagte Kaloyan Stanev, einer der Aktivisten, Amnesty International.
Da das Bulgarische Strafgesetzbuch sexuelle Orientierung nicht als einen der Gründe anerkennt, die ein Verbrechen motivieren, sind die fünf freiwilligen Pride-Helfer besorgt, dass sich mit Hass als Ursache nicht angemessen befasst wird.
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17.06.2011Gemeinsame Presseerklärung zu Resolution über LGBT bei den Vereinten Nationen
Historische Entscheidung bei den Vereinten Nationen: Menschenrechtsrat verabschiedet allererste Resolution zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität
(Genf, 17. Juni 2011) Mit einem bahnbrechenden Ergebnis zur Aufrechterhaltung der Prinzipien der Universellen Erklärung der Menschenrechte (UDHR) hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (the Council) eine Erklärung über Menschenrechtsverletzungen, die auf sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität basieren, verabschiedet.
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13.06.2011Menschenrechtsrat nimmt das Ergebnis der allgemeinen regelmäßigen Überprüfung zu St. Kitts und Nevis an
Öffentliche Erklärung
AI Index: AMR 59/001/2011
St. Kitts und Nevis: Amnesty International begrüßt die Bereitschaft der Regierung, Menschenrechtsverpflichtungen umzusetzen, und fordert St. Kitts und Nevis dazu auf, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu bekämpfen und die Todesstrafe abzuschaffen.
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