Aktuell

16.12.2011Vereinte Nationen: Die Hohe UN-Kommissarin für Menschenrechte gibt einen bahnbrechenden Bericht zu sexueller Orientierung und Gender-Identität heraus


AMNESTY INTERNATIONAL
ÖFFENTLICHE ERKLÄRUNG
16. Dezember 2011
AI Index: IOR 40/017/2011

Amnesty International begrüßt den ersten Bericht der Vereinten Nationen überhaupt zu Menschenrechten, sexueller Orientierung und Gender-Identiät. Der Bericht dokumentiert umfassend Diskriminierungen, mit denen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intersexuelle Menschen (LGBTI) weltweit konfrontiert sind, und fordert Staaten dazu auf, Menschenrechtsverletzungen und –verstöße in Übereinstimmung mit internationalen Menschenrechtsgesetzen zu beenden.  [...mehr]
 

06.12.2011Amnesty International ermahnt Nigeria, den Gesetzentwurf zum Verbot gleichgeschlechtlicher Beziehungen zu stoppen.


“Das Repräsentantenhaus Nigerias soll Führungsqualitäten zeigen und die Rechte Aller in Nigeria hochhalten, indem es diesen abscheulichen Gesetzentwurf ablehnt.“

Erwin van der Borght, Direktor des Afrikaprogramms von Amnesty International

Amnesty International hat heute erneut die nigerianischen Behörden dazu aufgerufen, ein drastisches Gesetz zu kassieren, das im Falle seines Inkrafttretens Grundrechte angreifen und Beziehungen zwischen Personen des gleichen Geschlechts kriminalisieren würde.

Der Senat Nigerias verabschiedete heute ein “Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe”. Es wird nun dem Repräsentantenhaus zur Billigung vorgelegt, danach wird es an den Präsidenten weitergeleitet.  [...mehr]
 

02.12.2011MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) wird QUEERAMNESTY


Ab 2012 heißen vier MERSI-Gruppen der deutschen Sektion von Amnesty International QUEERAMNESTY.

Damit gleichen wir uns der Namensgebung der LGBT-Gruppen in der Schweizer Sektion von Amnesty International an, die schon seit längerem so heißen, die österreichische Gruppe wird folgen. Damit wird eine schon lange bestehende Kooperation der deutschsprachigen LGBT-Gruppen von Amnesty International in der inhaltlichen Arbeit auch nach außen hin deutlich. QUEERAMNESTY ist ein griffigerer Name, der für die LGBT-Community verständlich ist. Auch die Zugehörigkeit zu Amnesty International wird nun deutlicher.  [...mehr]
 

02.12.2011Der Hass auf die Liebe


In Uganda fürchten Lesben, Schwule und Transgender-­Personen um ihr Leben. Während einige Politiker am liebsten die Todesstrafe für Homosexuelle einführen würden, versuchen diese, trotz der alltäglichen Diskriminierung ihr Leben zu gestalten. Unterstützung erhalten sie von einer Handvoll Aktivisten – und einem anglikanischen Bischof.  [...mehr]
 

01.12.2011Dein Brief kann Leben retten: Jean-Claude Roger Mbede


 [...mehr]
 

01.12.2011Türkei: Online-Aktion Stopp Diskriminierung und umfassender Report zu LGBT: "Weder Krankheit noch Verbrechen"


 [...mehr]
 

28.11.2011Briefmarathon 2011: Dein Brief kann Leben retten - auch für den Kameruner Jean Claude Roger Mbede


Wie jedes Jahr schreiben weltweit zum Internationalen Tag der Menschenrechte beim Briefmarathon von Amnesty International die Teilnehmer_innen in vielen Ländern Briefe für Menschen in Gefahr - dieses Jahr auch für einen wegen „Homosexualität und versuchter homosexueller Handlungen“ zu 3 Jahren Haft verurteilten Kameruner.  [...mehr]
 

27.11.2011Kamerun: Die wegen vermeintlicher homosexueller Handlungen zu Gefängnisstrafen verurteilten Männer müssen freigelassen werden


AI Index: PRE01/590/2011

Die Regierungsbehörden Kameruns müssen unverzüglich zwei Männer freilassen, die ein Gericht in Yaoundé wegen homosexueller Handlungen zu fünf Jahren Gefängnisstrafe verurteilt hat, erklärte Amnesty International heute.

Ein dritter Mann wurde in Abwesenheit verurteilt. Er war auf Kaution vorläufig entlassen worden und nicht mehr vor Gericht erschienen. Alle Drei waren im Juli festgenommen worden. Nach Aussagen der Polizei wurden sie bei sexuellen Handlungen in einem Auto überrascht.  [...mehr]
 

01.11.2011Uganda: LGBT-Aktivistin erhält Menschenrechtspreis


Kasha Jacqueline Nabagesera erhält den Martin Ennals Award for Human Rights Defenders 2011. Die Auszeichnung gilt ihrem furchtlosen Einsatz für die Rechte der homosexuellen, bisexuellen und Transgender-Gemeinschaften in ihrem Land.  [...mehr]
 

26.10.2011Nordzypern: Alle Männer, die auf Grundlage des schwulenfeindlichen Artikels 171 verhaftet wurden, müssen freigelassen werden.



Aufruf zur Abschaffung des letzten verbleibenden Gesetzes in Europa, das Homosexualität unter Strafe stellt.

Am 14., 15., und 16.Oktober 2011 wurden zwei Gruppen Männer in Nordzypern auf Grundlage des Artikels 171 des Strafgesetzbuches von 1929 verhaftet, das Homosexualität unter Männer unter Strafe stellt. Artikel 171, der unter der britischen Kolonialherrschaft eingeführt wurde, ist die einzige noch in Kraft befindliche Rechtsvorschrift in einem Mitgliedsland des Europarats, das einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen unter Männern unter Strafe stellt und dafür eine Strafe von bis zu fünf Jahren Haft vorsieht. 1998 hatte das Parlament der Republik Zypern (Südzypern, Anmerkung des Übersetzers) einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen straffrei gestellt und den Artikel 171 des Strafgesetzbuches aufgehoben.  [...mehr]
 

DIE NÄCHSTEN TERMINE:

Zur Zeit sind keine Termine vorhanden

Aktionen/Petitionen:

MERSI RSS-FEEDS

NEWSLETTER

Sie möchten regelmäßig unseren Newsletter mit Informationen zu aktuellen Aktionen und Kampagnen zugesandt bekommen? Dann tragen Sie bitte auf der folgenden Seite Ihre E-Mail-Adresse ein.

UMFRAGE

Sollte sich Menschenrechtsarbeit für LGBT auf bestimmte Weltregionen konzentrieren?